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Keynote Speaker: Oliver Janoschka

Oliver Janoschka wird mit seinem Vortrag „The Digital Turn – made in Germany: Erkenntnisse aus drei Jahren Hochschulforum Digitalisierung & Umsetzungsperspektiven für 2017“ am 22. Februar 2017 die ICM schließen.oliver-janoschka_5691

Seit 2014 arbeitet er für den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft als Programmleiter und Geschäftsführer des Hochschulforum Digitalisierung. Dort ist er im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung und Bildung dafür zuständig, durch die Koordination diverser Experten zu erarbeiten, wie die digitale Zukunft der Hochschullehre gestaltet werden kann.

In seinem Vortrag wird er einerseits die letzten drei Jahre mit dem Hochschulforum Digitalisierung Revue passieren lassen, jedoch auch die Prozesse dieses besonderen Netzwerks beleuchten und die inhaltlichen Ergebnisse und Empfehlungen des Hochschulforum Digitalisierung reflektieren. Zudem möchte er darauf eingehen, welche nächsten Schritte für das Hochschulforum Digitalisierung 2020 geplant sind und diskutieren, wie die Umsetzung einer Hochschulbildung im digitalen Zeitalter hochschulübergreifend gelingen kann.

„Von der Idee zum Video“: Expertenworkshop mit Anton Bollen von TechSmith

Am Dienstag, dem 21. Februar 2017, wird ein Stationen-Workshop rund um das Thema „Von der Idee zum Video“ stattfinden. Dort werden die Teilnehmer kleinschrittig und praxisorientiert an die Erarbeitung eines eigenen Lehrvideos herangeführt. Die einzelnen Workops sind nach verschiedenen Startleveln gestaffelt, so dass den heterogenen Vorerfahrungen der Teilnehmer Rechnung getragen wird.

antonbollenAnton Bollen von TechSmith wird hierbei den Workshop „Videos noch besser machen“ für Experten leiten. Er ist der Technology Evangelist der Firma TechSmith, dem Hersteller der Camtasia Software. Die ersten Schritte im Bereich Lernvideos unternahm er 2003 als er für die Erstellung und Lokalisierung vieler Software-Tutorials verantwortlich war. 14 Jahre und mehr als 800 Videos später zählen Lernvideos noch immer zu Antons Leidenschaft und er arbeitet eng mit Anwendern im deutschsprachigen Raum zusammen, um die Möglichkeiten und Herausforderungen der Videoerstellung zu verstehen und zu meistern. Sein Anspruch ist immer, dass die Videoproduktion mit einfachen Mitteln und von jedermann umgesetzt werden kann.

Dies will er in seinem Workshop gut vermitteln; da es der Experten-Kurs ist, ist allerdings ein halbwegs geübter Umgang mit Camtasia oder einem ähnlichen Videoprogramm vorausgesetzt. In dem Workshop wird er mit Camtasia 9 arbeiten, aber den Schwerpunkt nicht auf die Software selbst sondern auf Videokonzepte legen: „Wie erstellt man bessere und effektivere Videos?“; hierbei soll den Teilnehmern gezeigt werden, wie sie „einfache“ Videos mit verschiedenen Mitteln und Ansätzen verbessern und effektiver gestalten können, und ihnen somit Ideen für die eigenen Videos mitgeben.

Im Folgenden beschreibt er seinen Workshop schon etwas detaillierter und nennt Voraussetzungen für die Teilnahme:

In diesem Workshop verfolgen wir die Frage, mit welchen Mitteln wir die Qualität unserer Videos verbessern und deren Effektivität im Lernprozess verbessern können. Wir präsentieren und diskutieren bewährte Ansätze und lehrreiche Konzepte der Videoerstellung, die von praktischen Übungen begleitet werden. Die Teilnehmer werden somit die Gelegenheit haben, die gelernten Konzepte selber auszuprobieren und zu erlernen.

Voraussetzungen:

  1. Laptop mit Camtasia 9 (Windows) oder Camtasia 3 (Mac) vorinstalliert. (Testversion oder Vollversion)
  2. Einfache Audio- und Videobearbeitungsvorkenntnisse (Camtasia Vorkenntnisse ein großes Plus)
  3. Optional: Gern eigene Videos mitbringen, die man verbessern möchte

Am Mittwoch, den 23. Februar, wird er zusätzlich noch einen ähnlichen, jedoch eher allgemeiner orientierten Workshop in Kooperation mit Tabea Weiß leiten. Dieser richtet sich an alle, die selber Videos für Ihren Unterricht erstellen. Dort verfolgen sie die Frage, mit welchen Stilmitteln und Ansätzen man die Qualität und Effektivität der eigenen Videos verbessern kann. Es werden bewährte Beispiele, Studienergebnisse und Konzepte aus der Vidoerstellung präsentiert und diskutiert. Teilnehmer*innen werden Ideen und Impulse sammeln, die später bei eigenen Projekten umgesetzt werden können.

Der Inverted Classroom setzt sich durch: Auszeichnung für Dirk Weidmann

Dirk Weidmann, der lange Zeit als studentische Hilfskraft die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Handke ünterstützte, wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Digitales Lernen in der Praxis – Ideen für den Unterricht“ vor kurzer Zeit für ein innovatives Englischprojekt an der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein ausgezeichnet. Dort unterrichtet er seit einiger Zeit mithilfe des Inverted Classrooms Modells. Dieses nutzte er für sein Projekt, indem seine Schüler in einer Lerngruppe mithilfe von iPads eigene Selbstlernvideos zur englischen Grammatik erstellten, die anschließend für die ganze Gruppe verfügbar waren. So konnten die Schüler selbständig und individuell einzelne Themen vertiefen und wiederholen. Mit der von der Initiative „Medien in die Schule“ ins Leben gerufenen Auszeichnung konnte er seiner Schule einen Zuschuss über 1000 Euro für die multimediale Ausstattung sichern.

Dies zeigt, dass das Inverted Classroom Modell sich durchsetzt und das Konzept sehr zukunftsträchtig ist. Im Rahmen der kommenden Inverted Classroom Konferenz werden verschiedene Themen rund um die Videoerstellung, die Einsetzung des Modells und weitere Themen diskutiert und genauer beleuchtet.
Wir gratulieren Dirk Weidmann für diese Auszeichnung und hoffen, Sie am 21. und 22. Februar bei uns begrüßen zu dürfen.

Um den Artikel über Dirk Weidmanns Auszeichnung zu lesen, besuchen Sie bitte die Homepage der Heinrich-Grupe-Schule in Grebenstein.

„Der Inverted Classroom in den MINT-Fächern“ mit Prof. Dr. Zimmermann

Am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, wird es in der zweiten Workshoprunde ab 14 Uhr verschiedene Workshops zu dem Thema „Der Inverted Classroom in den verschiedenen Fachgebieten der Hochschullehre“ geben.

frank_zimmermannProf. Dr. Frank Zimmermann wird hierbei das Fachgebiet der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) beleuchten. Er arbeitet seit 1996 an der privaten Fachhochschule NORDAKADEMIE als Professor für Softwareentwicklung und Softwaretechnik. Seit 2014 setzt er in den Studiengängen Wirtschaftsinformatik und angewandte Informatik auf das ICM in der Programmierausbildung.

Und so ist der Workshop geplant:

Ziel des Workshops ist es, die Gestaltung von Inverted Classroom Modulen gemeinsam zu erörtern. Es handelt sich um einen Erfahrungsaustausch, der die Teilnehmer ermutigen soll, neue aber bewährte Techniken einzusetzen.

Zielgruppe sind Professoren und Dozenten der MINT Fächer, die planen, das ICM einzusetzen oder schon eingesetzt haben. Sie wollen Ihre Erfahrungen teilen und aus den Erfahrungen der Kollegen lernen.

Zu Beginn wird Herr Prof. Dr. Zimmermann einen ca. 15-minütigen Impulsvortrag zum Thema „Ein MOOC im Wahlpflichtfach: Mobile Anwendungen. Ein Erfahrungsbericht.“ halten. Je nach Vorerfahrungen der Workshopteilnehmer können dann Arbeitsgruppen zu einem der beiden Themenkreise duchgeführt werden (45 min):

1) Welche Inhalte eignen sich für Vorlesungen, die nach dem ICM durchgeführt werden? Hier können die Teilnehmer über Ihre Einschätzungen, welche Kriterien ein Vorlesungsthema erfüllen sollte, um ein ICM zu ermöglichen, berichten. Die Idee des Workshops ist es, die Bedenken für Neueinsteiger zu thematisieren und Lösungswege in der Diskussion aufzuzeigen.

2) Der Erfolg einer ICM Veranstaltung hängt wesentlich von der Gestaltung Präsenzphase ab. Wie kann diese ausgestaltet werden? Hier können die Teilnehmer berichten,  welche Techniken zur Gestaltung der Präsenzphase sie kennen und einsetzen. Welche Erfahrungen wurden damit gemacht, welche Ziele erreicht? Die Idee dieses Workshops ist es, neue Ideen für die Gestaltung der Präsenzphase kennenzulernen und deren Schwachstellen und Stärken zu diskutieren.

Bei sehr vielen Teilnehmern könnten beide Workshops durchgeführt werden. Allerdings können die Arbeitsgruppen die Ergebnisse sich nicht gegenseitig präsentieren.

Da Herr Prof. Dr. Zimmermann plant, die Ergebnisse in einem Arbeitspapier zusammenzufassen, ist ein Videomitschnitt des Workshops beabsichtigt.

„Online Lehr- und Lernformate“ mit Dipl. Ing. Andreas Wittke

andreas_wittkeAm Mittwoch, den 22. Februar 2017, wird Diplom-Ingenieur Andreas Wittke von der FH Lübeck den Workshop „Online Lehr- und Lernformate“ leiten. Der Workshop richtet sich an Fortgeschrittene, die mit dem Thema bereits vertraut sind, und wird wichtige Parameter bei reinen Online Lehr- und Lernformaten ermitteln und diskutieren.

Im Folgenden beschreibt er seinen Workshop etwas ausführlicher und nennt bereits mögliche Quellen, die eine spannende Diskussion versprechen:

Braucht man bei 100% digitalen Angeboten noch Professoren? Das wird die Frage sein, der wir uns im nächsten Jahrzehnt stellen müssen. Können Technologien, ausgefeilte didaktische Peer-Konzepte unterstützt mit künstlicher Intelligenz der klassischen Betreuung Konkurrenz bieten? Wir diskutieren in offener Runde über den Stand der aktuellen Entwicklung (MOOCs, Peer-Universitäten, interaktive Videos, Gamificication, TeachingBots, künstliche Intelligenz, Learning Analytics) und wagen uns dann einen Schritt in die Zukunft.

Quellen zum Diskutieren:
Uni 42 Eine Uni ohne Profs https://www.youtube.com/watch?v=sPwaCAGqKEo
Roboterjournalismus https://www.youtube.com/watch?v=u4twheuhrIA
Code Academy mit HTML Editor https://www.youtube.com/watch?v=hJC5Zm4MAdM