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Zeit zur Vorbereitung auf #icmbeyond16

23. & 24. 2. wird, wie schon berichtet, die Konferenz „Inverted Classroom and beyond“ diesmal an der FH St. Pölten stattfinden – Überblick Vorläufiges Programm.

Als Vorbereitung zu empfehlen: Der Selbstlernkurs der FH St. Pölten (steht unter Creative Commons!) zu inverted / flipped classroom, inkl. der damit verbundenen Links; weiters die Blogbeiträge und Aufzeichnungen von Kurzinterviews einiger Vorträge.

Wir freuen uns schon auf zahlreiche Anmeldungen und ein spannendes gemeinsames Lernen!

 

Vielfältige ReferentInnen, Raum für Austausch & Co-Creation

Das Programm der Konferenz „Inverted Classroom & beyond“ am 23. & 24. 2. 2016 (#icmbeyond16) an der FH St. Pölten ist schon sehr konkret:

Wir konnten renommierte ExpertInnen aus dem gesamten deutschen Sprachraum gewinnen, die Informationen vermitteln, in Workshops bzw. an einem Marktplatz und einer ICM-Werkstatt mit Teilnehmenden gemeinsam an Inhalten arbeiten. Dazu gibt es noch eine hybride Schnitzeljagd und eine Zukunftswerkstatt.

Details zum ansprechenden Programm, Anmeldemöglichkeit und mehr finden Sie auf einem Blog der FH St. Pölten.

Ab November werden im Vorfeld Live-Online Gespräche mit ReferentInnen starten bzw. stellen wir Vorbereitungsmaterialien zusammen. Wir freuen uns schon sehr auf eine spannende Lernreise!

#icmandbeyond 16 – Konferenz „Inverted Classroom & beyond“ 2016

Die ICM-Konferenz findet bereits zum fünften Mal statt, diesmal erstmals in Österreich, an der
FH St. Pölten. Im Horizon Report 2015 wird dem Ansatz des Inverted Classroom Model (ICM) eine hohe Bedeutung für die nächsten Jahre zugemessen, sowohl für die Handlungsfelder Schule als auch Hochschule. Im ICM-Ansatz bereiten sich Lernende u. a. auf Basis digital verfügbarer Materialien sowie z. B. mit Rechercheaufgaben auf Präsenzveranstaltungen vor, die dann dem Vertiefen, Üben und Anwenden dienen. In allen Phasen wird auf Dialogorientierung und den didaktisch sinnvollen Einsatz digitaler Medien geachtet. Gezielt gefördert werden Kompetenzen wie digital literacy, Selbstorganisation, Kooperation, forschendes und vernetztes Lernen.

Wir laden Sie herzlich zum Einreichen von Beiträgen für diese Konferenz ein!

Call for Contributions & Call for Papers (Deadline 1. September 2015) mehr

#icmchat#5 ICM und Physiotherapie

Beim vierten #icmchatde-Online-Meeting sprang sehr gekonnt und eloquent Sebastian Schmidt (http://www.flippedmathe.de/) ein und berichtete über den EInsatz von inverted / flipped classroom in Mathematik und Informatik im Schulbereich – hier die auch asynchron sehenswerte Aufzeichnung dazu. Fragen oder Kommentare sind natürlich weiterhin willkommen.

Beim nächsten #icmchatde geht es wieder um den Hochschulbereich, am Beispiel des Fachs Physiotherapie, wobei die von Andreas Stübler (FH St. Pölten) gewählte Vorgangsweise sich auch für viele andere Fächer adaptieren lässt. Zu den Details der Session am 11. 5. ab 17. 30 siehe diesen Blogpost.

Wir freuen uns wieder auf einen spannenden und ertragreichen Dialog!

Zusammenfassung der Inverted Classroom and Beyond – Lehren und Lernen im 21. Jahrhundert

Volle Sitzreihen während der Eröffnung

Vordere Sitzreihe: Saskia Esken (MdB), Prof. Dr. Joachim Schachtner (Vize-Präsident, Uni Marburg)

Am 17./18. Februar fand die mit insgesamt 170 Teilnehmern bestens besuchte 4. ICM-Fachtagung an der Philipps-Universität Marburg statt. Dem Organisationsteam um Prof. Dr. Jürgen Handke, Dr. Peter Franke und Eva Marie Großkurth gelang es zum 4. Mal in Folge, die immer größer werdende Community von Lehrenden aus dem deutschsprachigen Raum, in Marburg zu versammeln und im Rahmen von Fachvorträgen und Workshops die Grundprinzipien der Digitalisierung der Lehre an Schulen und Hochschulen zu vertiefen.

Der Fokus des ersten Konferenztages lag auf der schulischen Lehre. Dr. Michael Kirch, Grundschulpädagoge der Ludwig-Maximilian Universität München, konnte dabei eindrucksvoll die große Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit verdeutlichen. Während sich die Alltagsrealität über moderne Medien wie Handy, Konsole, E-Books und MP3-Streaming definieren lässt, hantiert die schulische mit Kreidetafeln, Overheadprojektoren oder Landkarten. Diese Diskrepanz aufzulösen, so Kirch, bedarf gezielter politischer Maßnahmen, umfangreichen Weiterbildungsangeboten für Lehrkräfte, aber auch allgemeiner motivationsfördernder Maßnahmen in den Köpfen der involvierten Akteure.

Im Anschluss wurden in mehreren Workshops, die anwesenden Lehrkräfte von bundesweit führenden Experten in der Produktion von Lehrvideos, der Nutzung von Lehr- und Lerntechnologien unterwiesen.

Der zweite Tag stand wie in den Vorjahren auch unter dem Motto „Digitalisierung der Hochschullehre“. Nachdem Prof. Dr. Joachim Schachtner in seiner Eigenschaft als Vize-Präsident der Philipps-Universität in seiner Eröffnungsrede den Stellenwert der Digitalisierung der Lehre für die gastgebende Hochschule betont und die bundesweite Vorreiterrolle des Teams um Prof. Dr. Handke herausgestrichen hatte, konnte erstmalig auch mit einem politischen Statement die Wichtigkeit des Themas untermauert werden. Die Bundestagsabgeordnete Saskia Esken (SPD), Mitglied des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung, betonte in ihrer Eröffnungsrede die Wichtigkeit der Digitalisierung der Hochschullehre vor dem Hintergrund internationaler Konkurrenz und nationaler Innovationsfähigkeit.

Exzellenzpreiseträger unter sich

Links: Dr. Malte Persicke, Ars Legendi Peris 2012. Rechts: Prof Dr. Jürgen Handke, Preisträger Hess. Exzellenzpreis in der Hochschullehre 2013

Im Anschluss daran standen nach der Begrüßung durch Professor Handke und einem Kurzvortrag zu den Varianten digitaler Lehr- und Lernszenarien drei vielbeachtete Plenarvorträge auf dem Programm. Dabei strich Prof. Dr. Johann Haag, Vize-Rektor der österreichischen Fachhochschule St. Pölten und Ausrichter der nächsten ICM-Tagung im Februar 2016, den enormen Stellenwert der Hochschulleitungen als Treiber der Digitalisierung der Lehre heraus, während Frau Prof. Dr. Claudia de Witt von der FernUni Hagen die Wichtigkeit der Nutzung mobiler Einsatzszenarien als Eckpfeiler des Inverted Classroom Modells diskutierte. Zum Abschluss der Plenarrunde zeigte Ars Legendi Preisträger Dr. Malte Persicke von der Uni Mainz nicht nur, wie das Inverted Classroom Modell erfolgreich eingesetzt werden kann, sondern auch wie es gelingen kann, sogar diejenigen Kollegen in die digitale Welt zu überführen, die der derzeitigen Entwicklung eher skeptisch gegenüberstehen.

Mit Workshops zu den verschiedenen Bereichen der modernen Hochschullehre im 21. Jahrhundert, von innovativen Präsenzphasenszenarien über Videoproduktion bis hin zu fachspezifischen Einsatzszenarien digitaler Lehrangebote boten die anschließenden, von bundesweiten Experten durchgeführten Workshops alles, was zur modernen Welt der digitalisierten Lehre gehört.

Mit einer Podiumsdiskussion der Plenarvortragenden und einer Reihe von Handlungsempfehlungen an Politik und Hochschulen wurde die Konferenz beschlossen.

Nach nunmehr drei Jahren und vier Fachtagungen hat sich die ICM-Fachtagung bundesweit etabliert und Marburg zu einem Zentrum der Digitalisierungsbewegung gemacht. Für Lehrkräfte aller Couleur, für Pädagogen und Didaktiker ist die ICM einer der wichtigsten Orte des Austausches im deutschsprachigen Raum geworden.

Diese Entwicklung soll ab 2016 durch die abwechselnde Ausrichtung der ICM in Deutschland und Österreich weiter vorangetrieben werden.