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Anmeldung zur ICM 2017 ab sofort möglich

Die Anmeldung zur ICM 2017 „Inverted Classroom and Beyond“ ist nun freigeschaltet und Sie können sich über das Anmeldeformular online anmelden.

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Sebastian Schmidt: Flipped Classroom – Ein Erfahrungsbericht

Als kleinen Vorgeschmack auf seinen Vortrag erklärt Sebastian Schmidt in einem kurzen Abstract, wie er das Flipped Classroom Model kennengelernt und welche Erfahrungen er gemacht hat:

„Ohne zu wissen, dass es Flipped Classroom gibt, wollte ich Anfang 2013 Erklärvideos in meinem Unterricht einsetzen. Bei meiner Unterrichtsvor-bereitung hatte ich bereits häufiger Beispiele bei YouTube entdeckt, mit denen mathematische Sachverhalte toll dargestellt worden sind. Gleichzeitig erfuhr ich von meinen Schülern, dass die heutige Schülerschaft schon Erklärvideos auf YouTube sucht und findet. Allerdings hatten viele Erklärungen erhebliche Mängel und Fehler. Also beschloss ich, selbst Videos zu erstellen.
In meinem Workshop will ich von den Erfahrungen aus den letzten vier Jahren berichten. Ich habe beim Einsatz von Erklärvideos sehr viele Fehler gemacht und trotzdem war das Lernen und Unterrichten von Beginn an erfolgreicher und auch entspannter. Gleichzeitig hatte ich immer wieder versucht meine Arbeit zu reflektieren und zu evaluieren. Auch diese Ergebnisse möchte ich präsentieren.“

Auf seiner Webseite flippedmathe.de stellt er sein Unterrichtsprinzip vor und führt dort seit 2015 außerdem einen Blog über dessen Entwicklung.

 

Stationen-Workshop am Dienstag

Am Dienstag, dem 21. Februar 2017, wird ein Stationen-Workshop rund um das Thema „Von der Idee zum Video“ stattfinden. Dort werden die Teilnehmer kleinschrittig und praxisorientiert an die Erarbeitung eines eigenen Lehrvideos herangeführt. Die einzelnen Workops sind nach verschiedenen Startleveln gestaffelt, so dass den heterogenen Vorerfahrungen der Teilnehmer Rechnung getragen wird.

Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, bei dem für sie geeigneten Startlevel einzusteigen, insofern sie die entsprechenden Vorkenntnisse besitzen und für die jeweilige Phase vorbereitet sind. Der Titel des Workshops gibt die jeweilige Einstiegsstation an. Aufgrund des Zeitlimits können die Teilnehmer innerhalb ihres gewählten Workshops maximal drei Phasen/Stationen durchlaufen.

WS1 „Planung: Skript & Storyboard erstellen“ mit Prof. Dr. Jürgen Handke richtet sich hierbei an Anfänger, die noch keine oder wenige Vorerfahrungen haben. Hier lernen die Teilnehmer, wie sie aus der vorläufigen Idee durch die richtige Planung und Umsetzung ein Lehrvideo erstellen können.

Etwas fortgeschrittenere Teilnehmer, die bereits erste Erfahrungen in der Planung von Videoerstellung sammeln konnten, jedoch noch unsicher in der Ausführung sind, sind bei WS2 „Aufnahme von Video- & Audiomaterial“ mit Katharina Weber bestens aufgehoben.
Um hier direkt mit der Aufnahme von Video- und Audiomaterial beginnen zu können, müssen die Teilnehmer als Grundlage bereits eine fertige Power Point Präsentation sowie einen Skript mit einer Lesezeit von maximal einer Minute zum Thema ihrer Wahl mitbringen.

WS3 „Videoschnitt (ggf. Audioschnitt)“ mit Tabea Weiß richtet sich an Fortgeschrittene, die sowohl in der Planung als auch in der Videoerstellung bereits Erfahrungen haben und sich an der Bearbeitung des bereits aufgenommenen Mediums üben möchten. Um direkt mit dem Schnitt des Materials beginnen zu können, sollten die Teilnehmer hier eine einminütige Video- und Audioaufnahme mitbringen.

Wer all diese Schritte bereits gemeistert hat und noch etwas hinzulernen möchte, kann sich dem Experten WS4 „Tipps & Tricks beim Videoschnitt“ mit Anton Bollen von TechSmith anschließen. Hier besteht im Anschluss die Möglichkeit, im WS3 „Videoschnitt (ggf. Audioschnitt)“ die erlernten Tipps und Tricks  noch einmal zu üben. Dafür sollte dann bestenfalls bereits eine einminütige Video- und Audioaufnahme mitgebracht werden.

Keynote Speaker: Saskia Esken (MdB)

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken wird am  Mittwoch (22.02.2017) das Inverted Classroom Model mit ihrem Vortrag „Die Digitalisierung der Hochschule – die politische Perspektive“ (Arbeitstitel) aus der bundespolitischen Sicht betrachten.

Pressefoto_Saskia_Esken_klSie bezieht Stellung zu der Frage, was die Politik im Hinblick auf Digitalisierung tun kann und betrachtet Probleme und Hindernisse, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Ferner diskutiert sie weitere Maßnahmen zur Stärkung der Digitalisierung in Lehre und Lernen und geht auf flankierende Maßnahmen des Bundes, insbesondere zur Unterstützung der Bundesländer, ein. Außerdem bespricht sie, wie die Politik Open Educational Resources unterstützen kann und zeigt auf, welche Pläne es diesbezüglich gibt.

Saskia Esken ist seit 2013 Abgeordnete im Bundestag und gehört  dort unter anderem dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie dem Ausschuss Digitale Agenda an. Da sie Informatikerin ist, liegt ihr Fokus besonders auf Internet und Kommunikation sowie E-Learning.

Seit den Kindheitstagen ihrer Kinder engagiert sie sich außerdem ehrenamtlich in der Elternvertretung und ist Stellvertretende Vorsitzende des Landeselternbeirats Baden-Württemberg.

 

Keynote Speaker: Prof. Dr. Sönke Knutzen

Prof. Dr. Sönke Knutzen wird mit seinem Vortrag „Mediengestütztes Lehren und Lernen an deutschen Hochschulen. Ziele. Wege. Chancen.“ (Arbeitstitel) den zweiten Konferenztag aus einer hochschulpolitischen Sicht eröffnen.

Prof. Dr. Sönke Knutzen

TUHH August 2014

Diesbezüglich diskutiert er die Potentiale digitaler Medien zur Verbesserung der Hochschullehre und stellt die Frage, vor welcher Herausforderung die Hochschulen stehen. Im Rahmen dessen stellt er die Methode der Kompetenzorientierung genauer vor; hier wird der Lernende in den Mittelpunkt gestellt.

Prof. Dr. Knutzen ist Vizepräsident für Lehre an der Technischen Universität Hamburg und leitet zudem das Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik. Außerdem ist er in der Lehrerbildung der Fächer Medientechnik und Elektrotechnik-Informationstechik tätig; dort setzt er sich mit mediengestützten Lernformen sowie deren Umsetzung an Hochschulen auseinander.
Im Jahr 2015 war er Jurymitglied des Ars Legendi – Preis „Digitales Lehren und Lernen“.