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ICM 2017

6. ICM-Konferenz in Marburg „Inverted Classroom and Beyond“

Am 21. und 22. Februar 2017 ging die ICM-Konferenz in Marburg in ihre 6. Runde, diesmal zum Thema „Inverted Classroom and Beyond“. Im Rahmen von Fachvorträgen und Workshops wurden die Neuerungen der Digitalisierung der Lehre an Schulen und Hochschulen veranschaulicht und vertieft.

Die vier Hauptreferenten betrachteten in ihren etwa halbstündigen Vorträgen das Inverted Classroom Model aus verschiedenen Blickwinkeln und boten anschließend noch Raum für Diskussionen und Fragen. Der erste Konferenztag wurde mit einem Vortrag aus der Sicht der schulischen Lehre eröffnet, dem schloßen sich am zweiten Konferenztag Vorträge zur (hochschul-)politischen Einbettung von Digitalisierung an.

Zum Auftakt der 6. ICM-Konferenz am Dienstag (21. Februar) hielt Sebastian Schmidt, Informatik- und Mathematiklehrer an der Inge-Aicher-Scholl-Realschule in Neu-Ulm Pfuhl, einen Vortrag über seine praktischen Erfahrungen mit dem Einsatz des ICM in der Schule. Anschließend gab es Workshop-Stationen rund um das Thema „Von der Idee zum Video“, welche die Teilnehmer kleinschrittig und praxisorientiert an die Erarbeitung eines eigenen Lehrvideos heranführten. Die verschiedenen Stationen ermöglichten es, den heterogenen Vorerfahrung der Teilnehmer Rechnung zu tragen.

Der Mittwoch (22. Februar) wurde geprägt von drei weiteren hochkarätigen Keynote-Speakern sowie zwei Workshopblöcken mit je drei-vier parallel stattfindenden Workshops. Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident für Lehre an der Technischen Universität Hamburg, betrachtete mit seinem Vortrag zum Thema „Mediengestütztes Lehren und Lernen an deutschen Hochschulen“ aus hochschulpolitischer Sicht die Ziele, Wege und Chancen von Digitalisierung.

Im Anschluss knüpfte die SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken, Mitglied des Ausschusses „Digitale Agenda“, mit ihrem Vortrag die aktuelle, politische Sichtweise an.

Herzstück des Nachmittags bildeten die praxisorientierten Workshops. Während die Konferenzteilnehmer im ersten Block zwischen Themen wie Online-Lehre, Präsenzlehre im digitalen Zeitalter sowie Flexibilisierung und Individualisierung wählen konnten, wurde es im zweiten Block noch konkreter mit Workshops zum vielfältigen Einsatz des ICM in den MINT-Fächern, dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften sowie der Sprachen.

Oliver Janoschka, Geschäftsführer des Hochschulforums Digitalisierung, beendete mit seinem Vortrag zur Gestaltung der digitalen Zukunft der Hochschullehre am Nachmittag des zweiten Konferenztags schließlich die ICM.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern und Mitwirkenden für die produktive Konferenz und sehen uns 2019 wieder in Marburg zur nächsten ICM.

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