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„Die Präsenzlehre im digitalen Zeitalter“ mit Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017, wird es zwei Workshoprunden geben, die sich mit verschiedenen Themen und Einsatzbereichen des Inverted Classroom Model auseinandersetzen.

freisleben-teutscher_neuDie erste Workshoprunde wird um 11:15 Uhr beginnen und um 12:45 Uhr enden. Hierbei wird es vier verschiedene Workshops geben, die sich mit Themen rund um die Digitalisierung und den damit verbundenen Neuerungen befassen.

Im Zuge dessen wird Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher den Workshop „Die Präsenzlehre im digitalen Zeitalter“ leiten. Er ist Fachverantwortlicher für ICM an der FH St. Pölten, die 2015 als Kooperationspartner für die Ausrichtung der ICM gewonnen werden konnte und diese seit 2016 im Wechsel mit der Philipps-Universität ausrichtet. Die ICM wird 2018 dort zum zweiten Mal stattfinden. Darüber hinaus ist er als Referent und Berater in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales tätig.

Seinen Workshop beschreibt er wie folgt:

Beim Stichwort „Inverted Classroom“ denken viele an die Produktion von Videos als Teil von Vorbereitungsmaterialien. Grundsätzlich ein richtiger Gedanke, aber da gibt es noch viel mehr, gerade wenn es um die Gestaltung von Präsenzphasen geht. In diesem Workshop werden diese als Zeiten definiert, in denen Studierende und Lehrende gleichzeitig in Lernräumen anwesend sind, die sowohl physisch als auch digital sein können.

Ausgehend von Vorbereitungsmaterialien und -impulsen, die ab dem 7. Januar verfügbar sein werden, begeben wir uns gemeinsam auf eine „hybride Schnitzeljagd“. In diesem Format gibt es Stationen im Raum, denen nicht nur gefolgt, sondern die auch gemeinsam weiterentwickelt werden. Entstehen werden vielfältige Ideen und Weiterentwicklungen für Methoden zur Gestaltung von Präsenzphasen. Ein wichtiger Aspekt ist dabei, wie digitale Medien und Kommunikationsmittel dies unterstützen und dokumentieren können sowie wie Wege mit und zu offenen Bildungsressourcen dabei aussehen.

 

„Der Inverted Classroom im Sprachenlernen“ mit Japanologin Annette Hansen

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Am Mittwoch, dem 22. Februar 2017, wird es in der zweiten Workshoprunde ab 14 Uhr verschiedene Workshops zu dem Thema „Der Inverted Classroom in den verschiedenen Fachgebieten der Hochschullehre“ geben.

Annette Hansen, M.A. wird hierbei  das Fachgebiet des Sprachenlernens beleuchten. Sie ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie Japanisch unterrichtet. Sie ist seit vielen Jahren im E-Learning aktiv und hat mittlerweile ihren Grammatikunterricht umgedreht, um endlich lebhaft mitarbeitende Studierende zu sehen.

Ihren kommenden Workshop beschreibt sie wie folgt:

Gerade für Sprachen bieten multimediale Out-of-class-Materialien große Chancen: So kann Sprache gehört oder gleichzeitig gehört und gelesen werden, oder sie wird in Situationen gezeigt, manchmal zusätzlich mit Untertiteln – hier gibt es viele Möglichkeiten. Auf der anderen Seite entsteht in der Präsenzphase so Freiraum für das, was bisher zu kurz
kam, z.B. mehr Zeit zum Sprechen für die Einzelnen, mehr individuelle Betreuung.

Um die für den jeweiligen Unterricht relevanten Möglichkeiten herauszufinden, werden wir uns mit folgenden Fragen beschäftigen:

  1. Was kommt im Sprachunterricht zeitlich zu kurz?
  2. Welche Inhalte lassen sich gut in Eigenarbeit lernen?
  3. Was lässt sich in den Gebieten Aussprache, Wortschatz, Schrift, Leseverstehen, mündliche Kommunikation etc. gut auslagern (und in welcher Form), und was braucht Kommunikationspartner oder direkte Unterstützung?

Wir werden gemeinsam diese Fragen diskutieren und dann in Kleingruppen an Konzepten für die für Sie relevanten Themen arbeiten. Dazu werden auch einige Beispiele für Out-of-class-Materialien bereitgestellt.

Bringen Sie Ihre Ideen, Erfahrungen, Fragen und Zweifel mit.

Außerdem hat sie vorab auch schon ein Video zu ihrem Workshop produziert. Interessierte können es sich hier ansehen und so einen tieferen Einblick in die Materie gewinnen.

Call for Papers

Wie bei den vergangenen Tagungen wird auch im Zusammenhang mit der 6. ICM Konferenz am 21. und 22. Februar 2017 ein Tagungsband in deutscher Sprache herausgegeben. Beiträge zum Tagungsband können von Referenten, Teilnehmer und sonstigen Interessenten eingereicht werden.

Im Fokus der kommenden ICM-Konferenz „Inverted Classroom and Beyond“  stehen Neuerungen der Digitalisierung der Lehre an Schulen und Hochschulen; diese werden sowohl aus schulischer, hochschulpolitischer und allgemeinpolitischer Sicht beleuchtet. Ziel der ICM-Konferenz 2017 ist es, die reflektierte Betrachtung und Evaluierung des Modells anzustoßen und weiter voranzutreiben. Es werden Workshops in den Bereichen Online Lehr- und Lernformate, Videoproduktion, Open Educational Resources, Präsenzlehre im digitalen Zeitalter, Flexibilisierung, Individualisierung und Wirksamkeit sowie der Inverted Classroom in den verschiedenen Fachgebieten der Hochschullehre (MINT, Sprachen, Geistes- und Sozialwissenschaften) angeboten.

Mögliche Themen (aber nicht ausschließlich) sind demzufolge:

  1. Berichte über Veranstaltungen/Kurse aus dem Schul- und Hochschulbereich, die in einem invertierten Format durchgeführt wurden
  2. Konzepte von noch nicht durchgeführten Praxisvorhaben aus dem Schul- und Hochschulbereich mit Fokus auf dem Einsatz digitaler Lehr- und Lernmethoden
  3. Evaluationen und Evaluationsvorhaben von invertierten Veranstaltungen
  4. Wirksamkeitsstudien zur Videonutzung durch Lernende
  5. weitere Konzepte zur Digitalisierung des Unterrichts
  6. Vorschläge zur Nutzung/ Weiterentwicklung des Inverted Classroom Modells

Bitte senden Sie zunächst ein Abstract (max. eine DIN A4 Seite, als PDF, keine weiteren Formatierungsvorgaben) und einen Weblink mit Informationen über Sie selbst (Personalwebseite, Social Network Profil o.ä.) an die Mailadresse info@icc-marburg.de ein.

Länge der Artikel im Tagungsband: 8-10 Seiten inkl. Abbildungen und Literaturangaben

Termine

Beginn Einsendung von Abstracts:                           01.12.2016
Letzer Einsendeschluss Abstracts:                          15.03.2017
Information über angenommene Papers:                   spätestens 31.03.2017
Einsendeschluss für angenommene Papers:             30.04.2017
Erscheinungstermin Tagungsband:                           Sommer 2017 (geplant)

Herausgeber: Prof. Dr. Jürgen Handke, Sabrina Zeaiter (M.A.)

Rückfragen zum Call for Papers richten Sie bitte an Frau Sabrina Zeaiter:  zeaiters@staff.uni-marburg.de.

Workshoprunde I

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017, wird es zwei Workshoprunden geben, die sich mit verschiedenen Themen und Einsatzbereichen des Inverted Classroom Model auseinandersetzen.

Die erste Workshoprunde wird um 11:15 Uhr beginnen und um 12:45 Uhr enden. Hierbei wird es vier verschiedene Workshops geben, die sich mit Themen rund um die Digitalisierung und den damit verbundenen Neuerungen befassen.

Der Workshop „Online-Lehr- und Lernformate“ wird von Dipl.-Ing. Andreas Wittke von der FH Lübeck geleitet. Hier werden verschiedene Parameter, von denen der Erfolg reiner Online-Lehr- und Lernformaten abhängt, anhand erprobter Szenarien vorgestellt und diskutiert.

Mag. Christian F. Freisleben-Teutscher von der FH St. Pölten in Österreich wird den Workshop „Die Präsenzlehre im digitalen Zeitalter“  leiten. Dieser befasst sich mit „Spuren“, sowohl digital als auch analog vor Ort im Sinne des Konzepts einer hybriden Schnitzeljagd.

Der Workshop „Flexibilisierung, Individualisierung und Wirksamkeit“ wird von Prof. Dr. Jürgen Handke et al. geleitet. Sorgt die Digitalisierung der Lehre tatsächlich für mehr Individualisierung und Flexibilisierung? Anhand dieser Leitfrage und aktuellen Wirksamkeitsstudien soll geklärt werden, inwieweit digitale Lehr- und Lernszenarien nicht nur neue Freiräume, sondern auch nachweisbare Lerneffekte schaffen.

Dipl.-Medieninf. Anja Lorenz von der FH Lübeck und der onCampus GmbH bietet mit ihrem Workshop einen „Crashkurs Open Educational Resources (OER)“. Hier werden die Rahmenbedingungen für die Nutzung von OER untersucht und es wird gezeigt, mit welchen Verfahren OER in digitale Lehr-/Lernszenarien integriert werden können.

 

Call for Posters

Im Rahmen der ICM-Konferenz am 21. und 22. Februar 2017 wird es erstmals eine Ausstellung von themenbezogenen  Postern geben. Beiträge können von Referenten, Teilnehmern und sonstigen Interessenten bis zum 9. Januar 2017 an die Mailadresse info@icc-marburg.de eingereicht werden.

Im Fokus der kommenden ICM-Konferenz „Inverted Classroom and Beyond“  stehen Neuerungen der Digitalisierung der Lehre an Schulen und Hochschulen; diese werden sowohl aus schulischer, hochschulpolitischer und allgemeinpolitischer Sicht beleuchtet. Ziel der ICM-Konferenz 2017 ist es, die reflektierte Betrachtung und Evaluierung des Modells anzustoßen und weiter voranzutreiben. Es werden Workshops in den Bereichen Online Lehr- und Lernformate, Videoproduktion, Open Educational Resources, Präsenzlehre im digitalen Zeitalter, Flexibilisierung, Individualisierung und Wirksamkeit sowie der Inverted Classroom in den verschiedenen Fachgebieten der Hochschullehre (MINT, Sprachen, Geistes- und Sozialwissenschaften) angeboten.

Mögliche Themen (aber nicht ausschließlich) sind demzufolge:

  1. Konzepte und Praxisbeispiele aus dem Schul- und Hochschulbereich mit Fokus auf dem Einsatz digitaler Lehr- und Lernmethoden
  2. Evaluationen und Evaluationsvorhaben von invertierten Veranstaltungen und Digitalisierungskonzepten
  3. Wirksamkeitsstudien zum Videoeinsatz in der Lehre
  4. Videoproduktion für die Lehre (Durchführung, Kosten etc.)
  5. Digitalisierung,  Flexibilisierung und Individualisierung
  6. Online Lehr-/Lernformate
  7. Vorschläge zur Nutzung/ Weiterentwicklung des Inverted Classroom Modells
  8. usw.

Für die Einreichung benötigen Sie die folgenden Informationen:

  • Titel des Beitrages
  • Abstract (max. eine DIN A4 Seite, als PDF, keine weiteren Formatierungsvorgaben)
  • Liste der Autorinnen/der Autoren: Namen, Vornamen mit akademischen Titeln (in der Reihenfolge der gewünschten Nennung), Institution/Ort (auch Weblinks zu Personalwebsites, Social Media Profil o.Ä.)
  • Email‐Adresse eines Ansprechpartners/einer Ansprechpartnerin

Ihr Abstract wird einem doppelt‐blinden Begutachtungsverfahren unterzogen, wobei jede Einreichung von jeweils zwei Reviewern u.a. anhand folgender Kriterien beurteilt wird:

  1. Theoretische Fundierung
  2. Nachvollziehbarkeit der Fragestellung
  3. Adäquate methodische Umsetzung
  4. Originalität der Einreichung
  5. Passung zwischen inhaltlicher Ausrichtung und Tagungsthema „Inverted Classroom and Beyond“

Noch im Januar 2017 erhalten Sie Nachricht, ob ihr Vorschlag angenommen wurde.

Vorab zwei weitere wichtige Informationen:

  • Ihr Poster soll das Format A0 haben
  • Die Produktion Ihres Posters wird nicht übernommen; die Produktion und eventuell anfallende Kosten sind von der Referentin bzw. dem Referenten zu übernehmen.

Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge.

Rückfragen zum Call for Posters richten Sie bitte an Frau Sabrina Zeaiter:  zeaiters@staff.uni-marburg.de.

call-for-posters.pdf

Des Weiteren wird es zusätzlich auch wieder einen „Call for Papers“ für den Tagungsband der ICM-Konferenz 2017 geben; hier können Interessierte ein Abstract für einen Beitrag einreichen. Nach der Peer-Review werden Sie über Ihre Annahme informiert.
Weitere Informationen hierzu werden demnächst ebenfalls auf diesem Blog veröffentlicht.