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Plenarvorträge

Am 21. und 22. Februar 2017 ging die ICM-Konferenz in Marburg in ihre 6. Runde, diesmal zum Thema „Inverted Classroom and Beyond“. Im Rahmen von Fachvorträgen und Workshops wurden die Neuerungen der Digitalisierung der Lehre an Schulen und Hochschulen veranschaulicht und vertieft.

Die vier Keynote-Speaker Sebastian Schmidt, Prof. Dr. Sönke Knutzen, Saskia Esken (MdB) und Oliver Janoschka betrachteten in ihren Vorträgen das Inverted Classroom Model aus verschiedenen Blickwinkeln und boten anschließend Raum für Diskussionen und Fragen. Um diese hochkarätigen Vorträge für die Nachwelt festzuhalten, wurden sie per Video aufgezeichnet; auf dieser Seite finden Sie die Links zu den Aufzeichnungen sowie weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen.

Zur Eröffnung der diesjährigen Konferenz „Inverted Classroom and Beyond“ begrüßte der Organisator Prof. Dr. Jürgen Handke  alle Gäste mithilfe des humanoiden Roboters Pepper. Er bot nicht nur einen Überblick über die vergangenen Inverted Classroom Konferenzen, sondern begründete auch die Unterscheidung zwischen Flipped und Inverted Classroom. Außerdem wurde das Workshop- und Keynote-Konzept der Tagung erläutert.

Die Eröffnungsrede von Prof. Dr. Jürgen Handke und Pepper können Sie sich hier noch einmal ansehen:

Den Auftakt machte am ersten Tag Informatik- und Mathematiklehrer Sebastian Schmidt von der Inge-Aicher-Scholl-Realschule in Neu-Ulm Pfuhl mit einem Vortrag über seine praktischen Erfahrungen mit dem Einsatz des ICM in der Schule. Schon zuvor hatte er für uns einen kleinen Erfahrungsbericht verfasst, den er in seinem Vortrag noch ausweitete und zusätzlich Tipps und Tricks zur Videoerstellung und -anwendung im Schulunterricht gab. Auf seiner Webseite flippedmathe.de stellt er sein Unterrichtsprinzip vor und führt dort seit 2015 außerdem einen Blog über dessen Entwicklung.

Hier können Sie sich den Vortrag von Herrn Schmidt noch einmal in voller Länge als Videoaufzeichnung ansehen:

Den zweiten Tag eröffnete Prof. Dr. Sönke Knutzen, Vizepräsident für Lehre an der Technischen Universität Hamburg, mit seinem Vortrag zum Thema „Mediengestütztes Lehren und Lernen an deutschen Hochschulen“ aus der hochschulpolitischen Perspektive. Im Rahmen dessen diskutierte er die Potentiale digitaler Medien zur Verbesserung der Hochschullehre und stellte die Frage, vor welcher Herausforderung die Hochschulen stehen. Diesbezüglich stellte er die Methode der Kompetenzorientierung genauer vor, bei der der Lernende in den Mittelpunkt gestellt wird. Prof. Dr. Knutzen ist in vielen Bereichen der Lehre, Hochschuldidaktik, mediengestützten Lernformen und deren Umsetzung tätig. Im Jahr 2015 war er zudem Jurymitglied des Ars Legendi – Preis „Digitales Lehren und Lernen“.

Seinen Vortrag können Sie sich hier in voller Länge noch einmal ansehen:

Im Anschluss knüpfte SPD-Bundestagsabgeordnete Saskia Esken, Mitglied der Ausschüsse „Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung“ sowie „Digitale Agenda“, mit ihrem Vortrag „Die Digitalisierung der Hochschule – die politische Perspektive“ an die hochschulpolitische Sichtweise Prof. Dr. Knutzens mit einem bundespolitischen Blickwinkel an. Im Rahmen dessen bezog sie Stellung zu der Frage, was die Politik im Hinblick auf Digitalisierung tun kann und betrachtete Probleme und Hindernisse, die es aus dem Weg zu räumen gilt. Außerdem diskutierte sie weitere Maßnahmen zur Stärkung der Digitalisierung in Lehre und Lernen und ging auf flankierende Maßnahmen des Bundes, insbesondere zur Unterstützung der Bundesländer, ein. Außerdem besprach sie, wie die Politik Open Educational Resources unterstützen kann und zeigte auf, welche Pläne es diesbezüglich gibt.

Ihren Vortrag gibt es hier in voller Länge als Videoaufzeichnung:

Oliver Janoschka, Geschäftsführer des Hochschulforums Digitalisierung, beendete den letzten Tag der ICM-Konferenz mit seinem Vortrag „The Digital Turn – made in Germany: Erkenntnisse aus drei Jahren Hochschulforum Digitalisierung & Umsetzungsperspektiven für 2017“. Im Rahmen dessen betrachtete er die Gestaltung der digitalen Zukunft der Hochschullehre. In seinem Vortrag ließ er einerseits die letzten drei Jahre mit dem Hochschulforum Digitalisierung Revue passieren, jedoch beleuchtete er auch die Prozesse dieses besonderen Netzwerks und reflektierte die inhaltlichen Ergebnisse und Empfehlungen des Hochschulforum Digitalisierung. Zudem ging er darauf ein, welche nächsten Schritte für das Hochschulforum Digitalisierung 2020 geplant sind und diskutierte, wie die Umsetzung einer Hochschulbildung im digitalen Zeitalter hochschulübergreifend gelingen kann.

Seinen Vortrag können Sie sich hier noch einmal ansehen:

 

 

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