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Referent Brian E. Bennett über seine Workshops

brian_bennettBereits zum zweiten Mal ist der Lehrer und ICM-Anwender Brian E. Bennett aus den USA als Referent zu Gast bei der ICM Konferenz in Marburg. Im vergangenen Jahr hielt der Lehrer für Biologie und Chemie an der William Henry Harrison High School in Evansville, Indiana, den Einführungsvortrag am Dienstag und berichtete, wie er das Modell des Flipped Classrooms in seinem Biologieunterricht anwendet. Auf seiner Internetseite stellt er sich und seine Arbeit vor. Seine Workshops werden in englischer Sprache stattfinden.

Der Workshop zu “Grundlagen im Umgang mit Camtasia Studio” am Dienstag, den 25. Februar eignet sich insbesondere für Lehrkräfte und andere Interessierte, die bislang noch keine Erfahrungen in der Produktion von Lehrvideos haben. Bennett wird praxisorientiert in die Grundlagen der Software einführen und über Aufnahmetechniken und den Weg zur Veröffentlichung sprechen. Teilnehmende erlernen wichtige Schritte der Videoproduktion und erhalten Tipps zu deren Einsatz im Unterricht.

Am Mittwoch, den 26. Februar liegt der Fokus auf der Perspektive der Lerner. Seinen Workshop “The ICM from the student’s perspective” beschreibt Bennett wie folgt:

ICM has become more and more popular amongst education professionals. But, what about the students perspective? How do they respond to the change in instructional practice? This session will explore various experiences of students in the United States and apply those experiences to the art of teaching.

Referent Athanasios Vassiliou über seinen Workshop am Mittwoch

Athanasios_Vassiliou
Athanasios Vassiliou arbeitet seit 2012 am Center für digitale Systeme (CeDis) an der Freien Universität Berlin. Dort ist er zuständing für die Konzeption und Umsetzung von Blended-Learning-Szenarien in Masterstudiengängen. Zudem schult und berät er die Lehrenden der Freien Universität im Bereich E-Learning und entwickelt digitale Lehr- und Lernmaterialien. Am Mittwoch den 26. Februar gibt er einen Workshop:

Sie haben sich für das Inverted Classroom Model entschieden. Die Videos sind erstellt. Und nun? Wie binden Sie die Videos didaktisch sinnvoll ein? Welche flankierenden Maßnahmen sind nötig, damit Ihre Studierenden die Inhalte der Videos durchdringen? Wie können Sie Ihre Studierende motiviert sich mit den Videos zu beschäftigen? Wie gestalten Sie die „Vorlesung“, die keine mehr sein sollte? Als Teilnehmer des Workshops erarbeiten Sie Lösungen, diskutieren deren Umsetzung und reflektieren bereits erprobte Möglichkeiten.

Referent Prof. Dr. Jörn Loviscach über sein Forum am Mittwoch

LoviscachProf. Dr. Jörn Loviscach ist Professor für Ingenieur- mathematik und technische Informatik an der FH Bielefeld. Zuvor arbeitete er außerdem als stellvertretender Chefredakteur der Computerfach- zeitschrift c’t. Promoviert hat Loviscach in mathematischer Physik.
Bereits seit 2010 werden seine Mathematik- und Informatikveranstaltungen im Format des Inverted Classroom Models durchgeführt. Hierzu kann er auf einen Pool an Videos zurückgreifen, die er in einem YouTube-Kanal bereitstellt und mithilfe derer sich seine Studierenden auf die kommende Sitzung vorbereiten. In der eigentlichen Seminarzeit werden dann verschiedene Probleme zur Festigung und Vertiefung bearbeitet. Loviscach gilt als einer der führenden Köpfe der ICM-Bewegung in Deutschland. Am 26. Februar berichtet er über seine Erfahrungen und gibt Tipps:

Technisch wie didaktisch ergeben sich aus dem ICM viele Fragen, von der Produktion von Videos und Selbsttests bis hin zur Gruppenarbeit. In diesem Forum sollen einige Antworten aufgezeigt werden, insbesondere für MINT-Studienfächer.

Loviscach hält darüber hinaus den Abschlussvortrag der Konferenz zum Thema “Digitale Beschulung ist noch keine Bildung”.

Neue Projekte in der Ausstellung

Gallery Walk: Vom ICM-Wiki zur Lehr- und Forschungswerkstatt

Die diesjährige ICM-Konferenz am 25. und 26. Februar wirft ihre Schatten voraus. Neben interessanten Plenarvorträgen und Workshops wird es auch eine überaus vielfältige Ausstellung geben. Am Dienstag findet die Ausstellung im Foyer der Philosophischen Fakultät statt, so dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. während der Kaffeepause über die Projekte informieren können. Natürlich wird es in diesem Jahr auch wieder ein Pre-Conference Showcase geben, bei dem neue Lehr- und Lerntechnologien vorgestellt werden. Am Mittwoch ist ein Besuch der Ausstellung in Form eines Gallery Walks in das Programm integriert.

Zum ersten Mal stellen auch andere Institute und Universitäten ihre Projekte vor. Aus dem Institut für Schulpädagogik der Philipps-Universität wird Herr Christian Kammler die Lehr- und Forschungswerkstatt vorstellen und mit Athanasios Vassiliou stellt ein Anwender des Inverted Classroom Model sein ICM-Wiki vor. Herr Vassiliou nimmt nur am Mittwoch an der Ausstellng teil und beschreibt sein Wiki-Projekt wie folgt:

Im Wiki werden anhand von zwölf Modulen alle relevanten Informationen zum Thema vermittelt. Die Module beinhalten Aspekte wie: Definition, Anwendung, Vor- und Nachteile, Lernmaterial, Videoproduktion, flankierende Maßnahmen, Präsenzphase, Lernermotivation, Praxisbeispiele, Empfehlungen und FAQ. Jedes Modul besteht aus einem Video, einer Zusammenfassung sowie einer Aufgabe und weiterführender Literatur.
Das Wiki kann im Sinne des Inverted Classroom Models als Vorbereitung für eine Schulung eingesetzt werden. Es eignet sich jedoch auch zum Selbststudium oder als Nachschlagewerk. Es steht allen Interessierten (Hochschullehrende, Dozenten, Trainern, Lehramtsstudierenden) zur Verfügung.
Die Nutzer erkennen die Vor- und Nachteile des didaktischen Modells, reflektieren die Rolle des Lehrenden im Konzept, erfahren wir die Präsenzphase sinnvoll gestaltet werden kann, welche Art von Lernmaterial genutzt werden kann und bekommen weitere Informationen und Literatur zur Thematik.

Darüber hinaus freuen wir uns, dass neben der Firma Promethean auch die Firma TechSmith erneut vor Ort sein wird. Letztere wird neueste Softwareprodukte zur Video- und Screencastproduktion vorstellen.

Natürlich wird das Linguistic Engineering Team seine Projekte “Virtuelles Zentrum für Lehrerbildung” und “Virtual Linguistics Campus” vorstellen. Letzteres wurde gemeinsam mit dem Inverted Classroom Mastery Model im Dezember 2013 mit dem Hessischen Hochschulpreis für Exzellenz in der Lehre ausgezeichnet. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit an unserem Buchstand ausgewählte Werke zu einem Sonderpreis zu erwerben.

Referent Anton Bollen über seine Workshops zur Videoproduktion

anton_bollenWie schon im vergangenen Jahr hält Screencasting-Experte Anton Bollen auch in diesem Jahr wieder einen Workshop zur Produktion von Videos mit der Videobearbeitungs- software Camstasia Studio 8. Anton Bollen ist Mitarbeiter der Firma TechSmith im Bereich Verkaufsförderung und Marketing und verfügt über viel Erfahrung in der Produktion von Videos und Screencasts. Seit 2012 steht er dem Linguistic Engineering Team beratend zur Seite. Am Dienstag (Lehrerworkshop) hält er den Workshop “Camtasia für Fortgeschrittene”.

Im Workshop “Camtasia für Fortgeschrittene” werden wir uns weiterführenden Fragen der Videoproduktion zuwenden. Er richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die bereits über Kenntnisse zur Videoproduktion verfügen und diese im Workshop weiter auszubauen möchten.

Am Mittwoch, den 26. Februar können Interessierte Grundlagen im Umgang mit Camtasia Studio 8 erwerben. Anton Bollen führt in die Nutzung der Software ein und gibt hilfreiche Tipps. Bollen sagt über seinen Workshop:

“Rapid Video Production” ist ein Workshop für alle, die bislang noch keine Videos mit Camtasia Studio produziert bzw. keine Vorkenntnisse zur Videoproduktion haben. Im Workshop werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer praxisnah in die Grundtechniken im Umgang mit Camtasia einführt. Das Erstellen von Drehbüchern sowie der Vergleich verschiedener Aufnahmetechniken werden ebenso thematisiert wie die Schritte zur Veröffentlichung.

Die Plenarvorträge am Mittwoch: Auf dem Weg zur Digitalisierung der Hochschullehre

Am Mittwoch, dem 26. Februar 2014, erwarten die Konferenzteilnehmerinnen und Konferenzteilnehmer ein Reihe hochkarätiger Plenarvorträge:

Plenarvorträge am Mittwoch

Los geht es mit dem Vortrag von Ralph Müller-Eiselt zum Thema “Mehr als (nur) MOOCs: Trends und Treiber der Digitalisierung der Hochschullehre”. Ralph Müller-Eiselt ist Vorstandsreferent für den Arbeitsbereich Bildung bei der Bertelsmann Stiftung und mitverantwortlich für das Projekt “Digitalisierung der Bildung”.

Anschließend wird Frau Dr. Angela Peetz vom Zentralen e-Learning Büro (ZeB) der Universität Hamburg zum Thema “Online-Lehre an einer Präsenzuniversität” referieren. Hierbei wird die Referentin auch auf die Vielzahl von e-Learning-Umsetzungen an ihrer Universität eingehen, die alle zum Ziel haben, die Lehre zu verändern und mit den unterschiedlichsten Methoden und digitalen Medien einen Mehrwert zu erreichen. Sie berichtet über das Netzwerk e-Learning, das Lehrende unterstützt, die optimale Lösung für die eigene Lehrveranstaltung zu finden und umzusetzen.

Prof. Dr. Jens Dittrich von der Universität des Saarlandes hat im vergangenen Sommersemester 2013 seine Grundvorlesung Informationssysteme umgedreht. Er wird in seinem Vortrag von seinen Erfahrungen mit dem Inverted Classroom Model berichten und dabei auf Vorteile und Nachteile des Formats sowie auf die Resonanz seitens der Studierenden eingehen.

Den Abschlussvortrag hält Prof. Dr. Jörn Loviscach von der Fachhochschule Bielefeld zum Thema “Digitale Beschulung ist noch keine Bildung”.

Tagungsorganisator und ICMM-Anwender Prof. Dr. Jürgen Handke über seine Workshops

Jürgen Handke

Als erfahrener und preisgekrönter Anwender des Inverted Classroom Models in seiner Mastery-Variante wirkt der Organisator der dritten ICM-Konferenz Prof. Dr. Jürgen Handke selbst aktiv an der Gestaltung des Programms der ICM 2014 mit. Als Referent steht er sowohl beim Lehrerworkshop am Dienstag als auch am Mittwoch für jeweils einen Workshop zur Verfügung. Er hält am Dienstag, den 25. Februar einen Workshop zur schnellen Lehrvideoproduktion mit der Software Snagit. Jürgen Handke beschreibt den Workshop wie folgt:

„Ich würde gern das „Inverted Classroom Model“ nutzen, doch ich weiß nicht wie und wo ich beginnen soll.“ Jürgen Handke, mittlerweile preisgekrönt für seine Umsetzung des ICM im curricularen  Dauerbetrieb, zeigt wie ein Einstieg geschafft werden kann. Dabei werden fachübergreifend nicht nur Vorschläge zur fachspezifischen Umsetzung gemacht, sondern es werden im Workshop mit einfachen Mitteln Lehrvideos für verschiedene Fächer erstellt.

Über seinen Workshop zum Thema “Das ICMM – Einblicke in die Mastery Komponente” am Mittwoch, den 26. Februar, der in erster Linie Hochschullehrende und Dozenten zur Zielgruppe hat, sagt Jürgen Handke:

„The Inverted Classroom is not just videos“ (cf. Aaron Sams, 2012, 1. ICM-Konferenz Marburg). Viele Nutzer des ICM oder Interessenten an einer Umsetzung dieses Lehr-/Lernkonzepts scheinen diesen wichtigen Leitsatz verdrängt zu haben. Dabei ist es mittlerweile klar, dass das ICM mehr ist als nur Videos. Und genau dieses „Mehr“ steht im Zentrum dieses Workshops: Flankierende Maßnahmen, wie die Einbindung einer Mastery-Komponente, die Nutzung zusätzlicher Unterrichtstechnologien, sowie der notwendige Personaleinsatz – sind wichtige Komponenten eines funktionierenden ICM. Diese und andere Herausforderungen werden in diesem Zentrum behandelt.

Bei Interesse für einen dieser Workshops empfiehlt das Organisationsteam eine zeitnahe Anmeldung, da die Plätze begrenzt sind.

Unten sehen Sie ein Video, das interessante Aussagen Jürgen Handkes zum preisgekrönten Inverted Classroom Mastery Model und zu seiner Umsetzung im Bereich der Sprachwissenschaft am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Philipps-Universität in Marburg zusammenfasst.

Video

Videotrailer zur ICM 2014

Was erwartet Sie auf der ICM Konferenz am 25. und 26. Feburar in Marburg? Welche Workshops gibt es? Wie lauten die Titel der Plenarvorträge?

Anworten auf diese Frage und eine Vorschau auf die kommende Tagung liefert Ihnen der folgende Trailer.

Referent Dirk Weidmann über seinen Plenarvortrag am Dienstag

dirk_weidmannDirk Weidmann hat in Marburg Klassische Philologie und Anglistik für das Lehramt an Gymnasien studiert und ist nun als Lehrer für Latein und Englisch an der Heinrich-Grupe Schule in Grebenstein tätig. Er war freier Mitarbeiter beim Cornelsen Verlag und hat bereits mehrfach im Bereich der E-learning Didaktik publiziert. Besonderes Interesse widmet er dabei dem ICM. Dieses innovative Unterrichtsmodell hat er bereits selbst angewandt und wird über seine Erfahrungen in seinem Einführungsvortrag berichten.

Der Vortrag wird vor dem Hintergrund aktueller fachdidaktischer Herausforderungen praxisnah in die Durchführung eines Lernaufgabenparcours im Fach Englisch (Jahrgangsstufe 7G) einführen, wobei das klassische ICM hier erstmals eine zentrale Modifikation erfahren hat: Das Lernmaterial für die erste Phase wurde nicht wie sonst üblich von der Lehrkraft, sondern im Kontext von “Lernen-durch-Lehren”-Überlegungen von den Lernenden selbst erstellt. Als Ergebnis konnte am Ende der Unterrichtsreihe ein messbarer, individueller Sprachkompetenzzuwachs verzeichnet werden, der auch in den Augen der SchülerInnen vor allem auf die zur Anwendung gebrachte Methodik zurückzuführen ist.

Eine gute Vorbereitung auf den Vortrag und den Lehrerworkshop insgesamt ist zum einen der VZL-Kurs “Der umgedrehte Unterricht”, zum anderen die Lektüre der beiden Artikel des Referenten in den ICM-Tagungsbänden 2012 und 2013, da diese methodisch-didaktische Grundüberlegungen zu seinenVortragsausführungen liefern.

Referent Marcel Meinz zu seinem Workshop am Dienstag

Marcel MeinzMarcel Meinz arbeitet am Promethean Authorised Learning Centre als Trainer für interaktive Whiteboards. Er verfügt über einen großen Erfahrungsschatz im Bereich didaktischer und praxisorientierter IWB-Schulungen. An einer solchen Schulung können Sie im Rahmen des Lehrerworkshops am 25. Februar teilnehmen:

Mit Hilfe der Software ActivInspire können am ActivBoard didaktisch und inhaltlich anspruchsvolle Tafelbilder gestaltet werden. Diese können während des Unterrichts entstehen oder zuvor von der Lehrperson zu Hause vorbereitet werden. Der Workshop bietet Ihnen eine Einführung in die Werkzeuge der Software, die Sie zur Gestaltung von interaktiven Tafelbildern nutzen können. Lernen Sie, wie sich externe Inhalte (z.B. Bilder, Texte, Tondateien, Videos) schnell in Ihre Tafelbilder integrieren lassen. Der Workshop bietet Ihnen Übungen und an der Praxis orientierte Beispiele, die Sie auf die Arbeit mit dem ActivBoard im Unterricht vorbereiten.

Eine gute Vorbereitung auf diesen Workshop bietet der Online-Kurs am Virtuellen Zentrum für Lehrerbildung mit dem Titel “Interaktive Whiteboards im Klassenzimmer”. Dieser startet am 27. Januar und endet kurz vor der ICM Konferenz. Für den Kurs können sich Interessierte unter http://www.vzl-hessen.de anmelden. Der Kurs ist beim Landesschulamt Hessen als Fortbildung akkreditiert und für Lehrkräfte an hessischen Schulen kostenfrei.