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Uni 2.0: Online-Kurse bedürfen regelmäßiger Tests

Ablenkung zunehmendes Problem bei virtueller Vorlesung

Über die neuen MOOCs des Linguistic Engineering Teams, produziert von Prof. Dr. Jürgen Handke, berichtet dieser Artikel.

Eine Studie der Universität Harvard habe gezeigt, dass regelmäßige Tests über das Gelernte der Ablenkung, die vor allem durch internetfähige Geräte hervorgerufen wird, entgegenwirken können. Formatives Assessment wird in der Linguistik im Arbeitskreis von Prof. Dr. Handke bereits seit neun Jahren im Rahmen der nach dem Inverted Classroom organisierten Lehre in der Linguistik eingesetzt.

“Wir glauben an den Ansatz ‘Visible Learning’ von John Hattie. Er hat für seine Studie 50.000 Schulen untersucht und konnte dabei bis zu 120 Lerneffekte feststellen. Nummer eins im Ranking ist die Person des Lehrers, gefolgt von Tests. Dies wollten wir auch umsetzen”, betont [Prof. Dr. Handke]. Seit neun Jahren werden in Marburg “Inverted Classrooms” angeboten, die vor Ort in On-Campus-Kursen mit Präsenzphasen verbunden sind und in Online-Kursen durch spezielle Übungseinheiten erweitert wurden. “Dadurch wird ein In-Class-Scenario simuliert, was den Studenten wiederum als Übungsmaterial dient.”

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.

“Flipped classroom = learning at home, hard work in school”

Der Beitrag auf Newstime vom 26. März 2013 zeigt, wie das Inverted Classroom Model in der Schulpraxis umgesetzt werden kann. Joel Pardalis, ein Lehrer einer Mittelschule in den USA, erklärt, wie ein flipped classroom in der Praxis funktionieren kann und was die Vorteile sind:

Anecdotally, teachers say using this method, they find the classroom discussions richer, students learning more independently, and the quality of work at a higher level.

Zusätzlich verdeutlicht der Artikel auch die Seite der Schüler und zitiert zahlreiche Schülermeinungen zu der neuen Lehrmethode.

Hier können Sie den vollständigen Beitrag lesen.

Wir wünschen Ihnen schöne Osterfeiertage.

Ihr LET-Team

“Man kann sich gnadenlos blamieren” – Prof. Dr. Loviscach im Interview zum ICM

Die Zeitung “Donaukurier” veröffentlichte am 6. März 2013 ein Interview mit Prof. Dr. Loviscach, einem der führenden deutschen Professoren für das Inverted Classroom Model. In seinem Interview spricht er darüber, wie seine Videos so erfolgreich wurden (mittlerweile haben seine youtube Videos 8,4 Millionen Klicks) und welche Vor- und Nachteile das ICM hat. Auf die Frage, ob er als Dozent nicht irgendwann überflüssig werden würde, wenn die Studenten den gesamten Inhalt online ansehen könnten, antwortet er:

Ich bin ja verbeamtet (lacht). Es ist so: Man kommt sich einfach ein bisschen blöde vor, wenn man Jahr um Jahr dasselbe erzählt – unabhängig davon, ob man sich überflüssig macht oder nicht. Der Punkt ist, dass man weder mit Frontalunterricht noch mit Videos viel lernt. Man lernt es erst, wenn man selbst damit arbeitet. Mein Job ist es, den Studentinnen und Studenten über die Schulter zu schauen und ihnen Tipps zu geben – während die damit arbeiten. Das Vorbeten kann der Computer besser.

Hier können Sie das vollständige Interview lesen.

Vorankündigung ICM 2014

Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass die Inverted Classroom Model-Tagung auch im Jahr 2014 wieder stattfinden wird. Der Termin ist der 25. und 26. Februar 2014 – Sie können ihn sich schon mal vormerken.

Am Dienstag, den 25. Februar 2014, wird wieder ein IQ-akkreditierter Lehrerworkshop zur praktischen Umsetzung des Inverted Classroom-Modells angeboten.

Am Mittwoch, den 26. Februar 2014, wird die wissenschaftliche Tagung zum ICM stattfinden.

Wir hoffen, dass Sie bis dahin viele Erfahrungen sammeln um Ihre Anregungen zur ICM Konferenz im nächsten Jahr mit uns teilen können.

Berichte über die ICM 2013

Die Pressemeldung “Digitaler Unterricht bereits Realität” vom 05.03.2013 berichtet über die ICM Konferenz 2013 und den Erfolg des ICM in der Lehre. Anton Bollen, Technologieexperte der Firma TechSmith, sagt: “Unterricht und Internet gehören zusammen”. Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.

Kathrin Jäger von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg berichtet über die ICM Konferenz in Marburg. Zunächst erklärt der Beitrag das Inverted Classroom Model und berichtet dann über den Ablauf der Konferenz. Das Fazit des Berichts:

Auf der ICM 2013 gab es viele weitere Beiträge und Anregungen zum Inverted Classroom Model. Vor allem ist die Konferenz ein Anstoß, über die Lehre und das Lernen neu nachzudenken. Für uns war die ICM 2013 auch im Hinblick auf die geplante Einführung von Opencast Matterhorn an unserer Universität ein gewinnbringender Austausch.

Hier lesen Sie den vollständigen Beitrag.

Prof. Dr. Herzberg zum ICM: “Eine echte Chance, dass Lernen stattfindet”

Prof. Dr. Herzberg, Professor für Methoden des Software-Engineering an der Hochschule Heilbronn, schildert in seinem Blog seine Eindrücke von der ICM 2013 und liefert interessante Denkanstöße zu den Vorteilen und Herausforderungen der Umsetzung des Inverted Classroom-Modells zur Verbesserung der Lehre:

Das “Inverted Classroom Model” baut ein Spannungsfeld auf, das überdeutlich die Notwendigkeit von gut ausgebildeten Lehrenden einfordert: Die Wissensvermittlung per Video skaliert hin zu beliebig vielen Studierenden. Das ist “Massenlehre” genauso wie das Fernsehen oder Youtube Massenmedien sind. Praktisch, quadratisch, gut! Das Lernen selbst bleibt jedoch ein individueller Vorgang. Und noch sind wir in der Lehre meilenweit davon entfernt, gescripted (will sagen: automatisiert) Lernprozesse zu inszenieren, die massentauglich und individuell zugleich sind. Das ICM fordert noch mehr als zuvor nicht nur medien- sondern auch methoden-kompetente Lehrende ein.

Zu Prof. Dr. Herzbergs Blog

Vortragsfolien von der Inverted Classroom Model-Tagung 2013

Liebe Tagungsteilnehmer/innen und Interessierte,

wir freuen uns, Ihnen hier nun die Vortragsfolien aus den Plenarvorträgen und Workshops vom vergangenen Mittwoch zur Verfügung stellen zu können.

Plenarvorträge

Die Plenarvorträge wurden vom Hochschulrechenzentrum der Philipps-Universität Marburg aufgezeichnet; die Videos sind unter 
http://uni-marburg.de/BAQFb
 abrufbar. Wir entschuldigen uns für die Probleme beim Streaming und der Wiedergabe in den letzten Tagen; leider hatte das HRZ mit Serverproblemen zu kämpfen.

Prof. Dr. Jörn Loviscach sprach am Mittwoch über die konkrete Nutzung von Videos in der Hochschullehre; sein Vortrag ist – von ihm selbst aufgezeichnet, hier als YouTube-Video verfügbar.

Studiendirektor Daniel Bernsen beschrieb seine Erfahrungen mit dem ICM im schulischen Geschichtsunterricht, das er seit der letzten ICM-Konferenz 2012 einsetzt. Seine Folien finden sich hier.

Workshops

Prof. Dr. Clemens Möller: ”Einsatzmöglichkeiten des ICM in der Studieneingangsphase”

Hier finden Sie die Vortragsfolien zum Workshop von Prof. Dr. Möller.

Prof. Dr. Christian Spannagel: “Was mache ich eigentlich in der Präsenzveranstaltung?” 

Prof. Dr. Spannagels Vortragsfolien sind online abrufbar.

Natalie Kiesler: “Typologie von Videos in der Hochschullehre”

Hier finden Sie die Vortragsfolien zum Workshop von Natalie Kiesler, MA.

In den nächsten Wochen werden wir Videos und Materialien der ICM Konferenz über diesen Blog bereitstellen. Schauen Sie also regelmäßig bei uns vorbei.

Ihr ICM-Organisationsteam

Inverted Classroom: Erfahrungstipps vom Experten Loviscach

rebloggt von Corporate Learning - Training und Wissensmanagement:

Die 2. Inverted Classroom Konferenz - #icm2013 - am Institut für Anglistik und Amerikanistik der Philipps Universität Marburg  wurde mit einem sehenswerten Vortrag von Prof. Jörg Loviscach am zweiten Tag gestartet. Mit 8,8 Millionen Zugriffen, mehr als 2000 selbsterstellten Youtube-Videos zur Vorbereitung seiner Mathe- und Informatik-Vorlesungen – und als erster deutscher Dozent mit einer laufenden Lehrveranstaltung bei Udacity mit inzwischen 20.000 Teilnehmern – ist Prof.

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Teilnahmebestätigungen

Liebe Teilnehmer,

sollten Sie es am vergangenen Dienstag oder Mittwoch aus zeitlichen Gründen nicht geschafft haben, Ihre Teilnahmebestätigungen im Tagungsbüro abzuholen, können Sie diese auch noch nachträglich erhalten. Schreiben Sie uns eine Nachricht an icm@linguistics-online.com und wir schicken Ihnen Ihre Teilnahmebestätigung zu.

Inverted Classroom-Modell im Grundlagenmodul in der Wirtschaftsinformatik

Im HSW Learning Blog gibt es einen neuen Artikel zum ICM in der Wirtschaftsinformatik. Hier ein kurzer Auszug:

Vor einem Jahr fand die erste deutsche Konferenz ICM 2012 zum Inverted Classroom Model (synonym auch Flipped Classroom) in Marburg statt. Seitdem gab es auch hier zu Lande eine Reihe mutiger Lehrender, die dieses Modell in ihren Lehralltag integriert haben. Einige werden auf der diesjährigen ICM 2013 sicher vorgestellt und diskutiert. Es geht also um Lehren und Lernen im Wandel: Wieviel „Vorlesung“ braucht ein/e Studierende/r im Zeitalter von YouTube, Wikipedia, Facebook und Google noch? Wie können neue Formate (z.B. Inverted Classroom oder Offene Online Kurse) die Lernenden zeitgemäß beim Lernen unterstützen?

Den vollständigen Artikel können Sie  hier lesen.