Seit dem 1.5. läuft die Abstimmung unter allen MOOC-Einreichungen beim MOOC Production Fellowship, der von iversity und dem Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft durchgeführt wird.
Was ist ein MOOC? Die Abkürzung MOOC bedeutet Massive Open Online Course und bezeichnet Kurse, die online und kostenlos durchgeführt werden und unter Beteiligung sehr vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer (daher “massive”). In dem Wettbewerb, für den am 1.5.die Voting-Runde eingeläutet wurde, werden zehn Mal 25.000 EUR für die Durchführung eines MOOCs spendiert. Wir würden da gern dabei sein!
Worum geht’s? Um das Erlernen einer möglichst authentischen Aussprache des Englischen. Wie genau stellen wir uns das vor? Okay, das wird in dem Video hier erklärt:
Genauere Infos gibt es noch auf unserer Bewerbungsseite: http://bit.ly/ZyvApJ
Finden Sie so etwas gut? Möchten Sie das unterstützen? Dann stimmen Sie für uns ab!
So geht’s:
1. Gehen Sie auf unsere Bewerbungsseite: http://bit.ly/ZyvApJ
2. Klicken Sie auf “Abstimmen”
3. Melden Sie sich an (per Facebook oder registrieren Sie sich mit Ihrer
E-Mail)
(Die Anmeldung ist notwendig, damit kein Schindluder mit den Abstimmungen gemacht wird.)
Und wenn Sie restlos überzeugt sind, dass wir den Zuschlag erhalten sollten, dann könnten Sie unsere Bewerbungsseite auch twittern, liken, auf google+ sharen, in facebook teilen, whatever! Wir freuen uns über jede Unterstützung!
rebloggt von Weblog: Alexander Sperl:
Naja, ok… Ich gebe zu, dass die Überschrift etwas plakativ ist. Sie greift aber ein Fazit auf, das Karlheinz Pape vor geraumer Zeit beim Abschluss der ICM-Tagung in Marburg gezogen hat. Pape sagte sinngemäß, dass für ihn die Erkenntnis aus der Tagung ist, dass das ICM einen Übergang zu einer neuen Lern- und Lehrkultur darstellt, die sich in den nächsten Jahren in allen Bereichen der Bildung durchsetzen wird.
Auch im Jahr 2013 wurde wieder die Inverted Classroom Konferenz mit Workshop am 26. und 27. Februar in Marburg durchgeführt (Hashtag: #icm2013). Am Dienstag fand erneut ein Lehrerworkshop statt, der mit einem Vortrag von Brian Bennett zu den Grundlagen des ICM begann. Anschließend haben Prof. Dr. Handke und Natalie Kiesler (Philipps-Universität Marburg) sowie Anton Bollen (TechSmith), Brian Bennett und Troy Stein jeweils einen Workshop zum Erstellen von Screencasts mit Camtasia Studio 8 gegeben. Zusätzlich wurde auch ein Workshop mit dem Thema “Eine interaktive Unterrichtsstunde am ActivBoard” von Frau Andrea Röhr (Promethean) angeboten.
Am Mittwoch fand, wie auch im letzten Jahr, die akademische Konferenz statt. Am Vormittag hielten drei Experten auf dem Gebiet des ICM einen Vortrag. Prof. Dr. Jörn Loviscach ist einer der führenden Professoren Deutschlands, der in seinen Vorlesungen das Inverted Classroom-Modell anwendet. Daniel Bernsen benutzt das Inverted Classroom-Modell in seinem Geschichtsunterricht in der Schule. Der dritte Vortrag wurde von Brian Bennett gehalten, der das Modell des flipped classrooms in seinem Biologieunterricht anwendet. Nach dem Mittagessen gab es von 13.30-17 Uhr sieben verschiedene Workshops.
In diesem kurzen Video finden Sie eine Reihe von Eindrücken der ICM 2013: Workshops zur Erstellung von Screencasts, Plenarvorträge und Technologieausstellung sind darin enthalten.
rebloggt von cspannagel, dunkelmunkel & friends:
Nach der Durchführung des Spiels Reihenrotation hab ich heute mal wieder ein neues Hörsaalspiel ausprobiert. Teufelchen777 gab ihm den Namen "Ring the Bell" :-)
Das Spiel: Die Studierenden teilen sich in Vierergruppen auf und geben sich einen Gruppennamen. Die Gruppennamen schreibt man als Punktestandsliste an die Tafel. Das macht man natürlich nur, wenn es nicht zu viele Gruppen sind, es erhöht aber den Fun-Effekt, wenn sich Gruppen "Null-Durchblick" oder "Der Chaotentrupp" nennen.
Ein häufig kritisiertes Problem beim Inverted Classroom ist es, dass einige Lerner zu Hause nicht über einen Internetzugang verfügen. Gerade bei der Arbeit mit Online-Inhalten oder Lernvideos auf Internetplattformen birgt dies das Risiko, dass diese Schüler benachteiligt werden.
Eine Alternative zu Lernvideos bilden Podcasts, die auch auf dem MP3-Player oder Smartphone abgespielt werden können. Auf CD gebrannt können sie auch über CD-Player angehört werden.
Podcasts können vom Lehrer zur Verfügung gestellt, aber auch von den Lernern selbst aufgenommen werden. Sie ähneln einem Radiobeitrag und bestehen meist aus Informationen, Berichten und Interviews zu aktuellen Themen. Im Inverted Classroom können sie in der Phase der Inhaltsvermittlung verwendet werden, um den Lernern neue Inhalte zu präsentieren. Die Vielzahl an kostenlosen hochqualitativen Podcasts im Internet, beispielsweise von den Öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, macht sie zu einem schnell einsetzbaren Medium.
Gerald C. Cannod von der Miami University berichtet in diesem englischsprachigen Work-in-Progress-Artikel über ein Pilotprojekt zum Einsatz von Podcasts im umgedrehten Klassenzimmer.
Die Grundlage eines erfolgreich umgedrehten Klassenzimmers bildet das Material, das die Lerner zu Hause bearbeiten. Dies wird meist in Form von Videos oder Screencasts zur Verfügung gestellt, aber auch andere Formen wie Skripte, Inhalte auf E-Learning-Plattformen, Arbeitsblätter, Artikel aus Lehrbüchern oder praktische Aufgaben können eingesetzt werden. Der Frage, inwiefern welche dieser Formen sinnvoll ist, widmet sich Christoph Meier vom swiss centre for innovations in learning in einem Blog-Artikel:
Welchen Mehrwert bieten eigentlich screencasts gegenüber einem einführenden Skript bei der Entwicklung von Grundlagenwissen? Ich bin nicht sicher, ob es hierauf eine allgemeingültige Antwort gibt. Allgemeine Merkmale von Medien spielen hier mit persönlichen Merkmalen von Lehrpersonen und deren Medien- und Kommunikationskompetenz zusammen.
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.
Ablenkung zunehmendes Problem bei virtueller Vorlesung
Über die neuen MOOCs des Linguistic Engineering Teams, produziert von Prof. Dr. Jürgen Handke, berichtet dieser Artikel.
Eine Studie der Universität Harvard habe gezeigt, dass regelmäßige Tests über das Gelernte der Ablenkung, die vor allem durch internetfähige Geräte hervorgerufen wird, entgegenwirken können. Formatives Assessment wird in der Linguistik im Arbeitskreis von Prof. Dr. Handke bereits seit neun Jahren im Rahmen der nach dem Inverted Classroom organisierten Lehre in der Linguistik eingesetzt.
“Wir glauben an den Ansatz ‘Visible Learning’ von John Hattie. Er hat für seine Studie 50.000 Schulen untersucht und konnte dabei bis zu 120 Lerneffekte feststellen. Nummer eins im Ranking ist die Person des Lehrers, gefolgt von Tests. Dies wollten wir auch umsetzen”, betont [Prof. Dr. Handke]. Seit neun Jahren werden in Marburg “Inverted Classrooms” angeboten, die vor Ort in On-Campus-Kursen mit Präsenzphasen verbunden sind und in Online-Kursen durch spezielle Übungseinheiten erweitert wurden. “Dadurch wird ein In-Class-Scenario simuliert, was den Studenten wiederum als Übungsmaterial dient.”
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier.
Der Beitrag auf Newstime vom 26. März 2013 zeigt, wie das Inverted Classroom Model in der Schulpraxis umgesetzt werden kann. Joel Pardalis, ein Lehrer einer Mittelschule in den USA, erklärt, wie ein flipped classroom in der Praxis funktionieren kann und was die Vorteile sind:
Anecdotally, teachers say using this method, they find the classroom discussions richer, students learning more independently, and the quality of work at a higher level.
Zusätzlich verdeutlicht der Artikel auch die Seite der Schüler und zitiert zahlreiche Schülermeinungen zu der neuen Lehrmethode.
Hier können Sie den vollständigen Beitrag lesen.
Wir wünschen Ihnen schöne Osterfeiertage.
Ihr LET-Team
Die Zeitung “Donaukurier” veröffentlichte am 6. März 2013 ein Interview mit Prof. Dr. Loviscach, einem der führenden deutschen Professoren für das Inverted Classroom Model. In seinem Interview spricht er darüber, wie seine Videos so erfolgreich wurden (mittlerweile haben seine youtube Videos 8,4 Millionen Klicks) und welche Vor- und Nachteile das ICM hat. Auf die Frage, ob er als Dozent nicht irgendwann überflüssig werden würde, wenn die Studenten den gesamten Inhalt online ansehen könnten, antwortet er:
Ich bin ja verbeamtet (lacht). Es ist so: Man kommt sich einfach ein bisschen blöde vor, wenn man Jahr um Jahr dasselbe erzählt – unabhängig davon, ob man sich überflüssig macht oder nicht. Der Punkt ist, dass man weder mit Frontalunterricht noch mit Videos viel lernt. Man lernt es erst, wenn man selbst damit arbeitet. Mein Job ist es, den Studentinnen und Studenten über die Schulter zu schauen und ihnen Tipps zu geben – während die damit arbeiten. Das Vorbeten kann der Computer besser.
Hier können Sie das vollständige Interview lesen.
Wir freuen uns, ankündigen zu können, dass die Inverted Classroom Model-Tagung auch im Jahr 2014 wieder stattfinden wird. Der Termin ist der 25. und 26. Februar 2014 – Sie können ihn sich schon mal vormerken.
Am Dienstag, den 25. Februar 2014, wird wieder ein IQ-akkreditierter Lehrerworkshop zur praktischen Umsetzung des Inverted Classroom-Modells angeboten.
Am Mittwoch, den 26. Februar 2014, wird die wissenschaftliche Tagung zum ICM stattfinden.
Wir hoffen, dass Sie bis dahin viele Erfahrungen sammeln um Ihre Anregungen zur ICM Konferenz im nächsten Jahr mit uns teilen können.
